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Meisterzeichner werden? Die richtigen Wege und Geheimnisse beim Zeichnenlernen.

Aktualisiert: 26. Feb.


Zeichnen Lernen
Zeichnen Lernen



Zeichnen ist nicht nur eine Technik – es ist ein kreativer Prozess, der weit über das bloße Anwenden von Methoden hinausgeht. In der Welt der zahlreichen Zeichentutorials und Bücher versprechen viele, die richtigen Wege aufzuzeigen. Doch könnte das eigentliche Hindernis für perfektes Zeichnen nicht im Mangel an Technik, sondern im individuellen Zeichenprozess liegen?



Der Schwierige Anfang beim Zeichnenlernen


Sind Sie frustriert, weil der Anfang Ihrer Zeichnung Ihnen Schwierigkeiten bereitet? Oder fangen Sie an, können sich aber nicht konzentrieren, und es fühlt sich an, als ob heute nicht Ihr Tag wäre? Vielleicht haben Sie das Gefühl, dass etwas an Ihrem Bild fehlt, wissen aber nicht genau, was es ist.


Wiederholungen und Unerklärliches


Wiederholen sich Ihre Zeichnungen, ohne dass sie besser werden? Oder haben einige Ihrer Werke etwas Besonderes, aber Sie können nicht genau herausfinden, was es ist?


Manchmal übt man eine Weile das Zeichnen, macht dann eine Pause, und wenn man anschließend wieder beginnt, hat man das Gefühl, dass man von vorne anfangen muss. Woran liegt das eigentlich? Kann es sein, dass alles, was man gelernt hat, verschwindet?


Die Funktionsweise einer Fähigkeit


Die Antworten auf die oben genannten Fragen sind einfach, aber während des Zeichenprozesses kann es schwierig sein, sie zu erklären. Um dies besser zu veranschaulichen, betrachten wir einige Beispiele.


Das Erlernen einer Fähigkeit wie dem Zeichnen ist vergleichbar mit dem Schwimmen, Fahrradfahren oder Gehenlernen. Sie alle haben gemeinsame Merkmale: kontinuierliches Üben, ein Punkt, an dem es plötzlich "klickt", und danach muss man nicht mehr bewusst darüber nachdenken, wie es gemacht wird. Der wichtigste gemeinsame Aspekt ist jedoch, dass es schwer ist zu erklären, wie man es genau geschafft hat.


Wenn beispielsweise jemand ein Buch über das "Gehenlernen" schreiben würde und alle Aspekte sehr gut erklärt, würde es dennoch keine Garantie dafür geben, dass wir es danach erfolgreich umsetzen könnten. Hier wird deutlich, warum das reine Technikwissen beim Zeichnenlernen



nicht ausreicht, um gut und richtig zeichnen zu können. Die Technik ist nur ein Teil des Puzzles, und der "Rest" ist entscheidend zu verstehen, wenn man Erfolg haben möchte.


Was ist der Unterschied? Eine Fertigkeit erlernen vs. eine Fertigkeit zur Gewohnheit machen.


Bevor wir in die Details des "Rests" eintauchen, möchte ich ein wichtiges Thema ansprechen. Dabei geht es größtenteils um die "Selbstbetrachtung", jedoch nicht in einem rein spirituellen oder fantasievollen Kontext.


Um das Gesamtbild des Puzzles zu verstehen, ist es entscheidend, ein Thema klar zu verstehen: der Unterschied zwischen "erlernen" und "zur Gewohnheit machen".


Hier liegen viele Schlüssel, um das Thema vollständig zu erfassen, daher ist Vorsicht geboten.


Wenn wir das Zeichnen "erlernen", beschäftigen wir uns mit existierenden Techniken, studieren alles darüber, hören Profis und Tutorials aufmerksam zu, usw. Das ist alles, was man darüber in Worte fassen kann und es ist zum Teil auch richtig (soweit meine Beobachtungen reichen). Es ist vergleichbar mit einer ausführlichen Erklärung zum Thema "Gehen". Man kann dies zwar alles drüber "lernen", aber wie gesagt, es wird für Sie immer noch keine Gewohnheit sein. Die entscheidende Frage lautet: Was muss man tun, damit es zur Gewohnheit wird?


Hier eine kurze Erklärung:

Gelernte Informationen werden im Gehirn an einem anderen Ort gespeichert als Gewohnheiten (Informationen in unserer Grosshirnrinde und Gewohnheiten in unseren Basalganglien, tief im Innern des Gehirns).

Das ist auch der Grund, warum ein erlernter Zeichenprozess (nicht die "Fähigkeit") nach einer Pause verschwinden kann..


Daher;

Wir müssen verstehen, wie man das "Zeichnen" in unserem Gehirn-Computer-Ordner der "Gewohnheiten" speichert, anstatt es als "gelernte Informationen" abzulegen.


Doch wie gelingt uns das?


Über den "Rest" des Zeichenlernens: Was benötigen wir, um es zu einer Gewohnheit zu machen?


Ich würde den Rest ganz klar mit einem Wort erklären:

Beobachtung.

Genau, was fehlt, ist pure Beobachtung und nichts anderes.

Das klingt einfach oder Sie denken vielleicht sogar, dass es zu einfach ist. Doch im Kontext verbergen sich viele, viele Details.


Zunächst handelt es sich nicht um "Selbstbeobachtung" am Anfang. Das bedeutet einfach, sich selbst zu beobachten würde nicht ausreichen, weil Sie die Fähigkeit noch nicht besitzen. In diesem Fall können wir an Kunststudios denken oder an Orte, an denen man mit Profis malen kann. Dabei meine ich nicht die Leute, die nur ein Atelier besitzen, sondern ich persönlich unterscheide zwischen "Maler" (Leute, die malen können) und "Künstlern" (die gewohnheitsmäßig malen können, tiefe Gedanken und Gefühle mit dem Thema verbinden und es mit ihrer eigenen Persönlichkeit vermischen). Über dieses Thema kann ich gerne einen anderen Artikel schreiben :) Jetzt zurück zum Thema.


Stellen Sie sich vor, Sie zeichnen in einem Atelier und ein echter Profi beobachtet Sie. Oder vielleicht haben Sie bereits Menschen, die tiefer gehen und die Gefühle besser spüren können, aber nicht am Zeichnen interessiert sind. Diese Personen können Sie wirklich beobachten und möglicherweise sogar kommentieren. Das ist der Anfang, wie Sie sich über Ihren eigenen Weg des Zeichnens und über Ihre Fehler oder das, was Ihnen fehlt, erst einmal bewusst werden können. Nur wenn jemand Ihnen bewusst macht, wie es aussieht, können Sie es auch wirklich anfangen zu merken. Und nach einer Weile lernen Sie auch, sich selbst objektiv von Außen zu betrachten. Bis es zur Gewohnheit wird, müssen Sie es unbedingt weiterhin tun. Und auch danach hört es eigentlich nicht auf! Es wird Ihnen jedoch nicht mehr schwerfallen zu verstehen, was bei Ihren Bildern fehlt, wie Sie sie korrigieren können, und Sie denken auch nicht mehr über die Technik nach, weil Sie diese bereits BEWUSST geübt und zur Gewohnheit gemacht haben. Ich empfehle Ihnen auch, sich daran zu erinnern, wie Sie eigentlich schwimmen oder Fahrrad fahren gelernt haben. Vielleicht hilft Ihnen dieser gesamte Prozess besser zu verstehen!


Und so können Sie das gesamte Puzzle vervollständigen: die richtige Technik anwenden, beobachtet und korrigiert werden, weiterhin bewusst üben.


Noch was ganz wichtiges..


Es gibt viele "Zeichen-Trainer", die Ihnen erzählen, dass Sie die Zeichenfähigkeit nach einem, zwei oder fünf teuren Kursen so einfach - "zack!" - erhalten können. So hätte ich es auch gerne, geht aber niemals :) Dafür brauchen Sie Leidenschaft, Geduld und richtig diszipliniertes Üben...


Was ich für Sie tun kann, auf Ihr Weg zur Perfektion:

Der Zeichenprozess


Gemeinsam haben wir herausgefunden, dass es nicht nur um Technik geht, sondern auch um Ihren individuellen Zeichenprozess. Als persönlicher Kunst-Coach betrachte ich nicht nur das Endprodukt meiner Kunst-Schüler, sondern analysiere auch, wie sie mit dem Zeichnen umgehen. Gemeinsam erkennen wir Ihre persönlichen Blockaden und wie Sie sie überwinden können.


Das, was ich in meinem Kunststudio mit meinen Schülern mache, setze ich auch online für Personen um, die keine Möglichkeit haben, mich im Studio zu besuchen, und vice versa. Das Kommentieren von Kunstwerken, das Aufzeigen von Fehlern oder das Empfehlen passender Farbkombinationen ist eine Sache. Doch wenn Fehler im gesamten Zeichenprozess gemacht werden und Sie sich dessen nicht bewusst sind, können Sie sich an Ihren Zeichnungen oder Gemälden leider nicht so stark weiterentwickeln. Durch meine persönlichen Coaching-Sessions werde ich Sie beobachten, und gemeinsam werden wir herausfinden, dass einige Änderungen einen großen Unterschied machen können.





Lernen von Anfang an


Unten sind ein paar Punkte, die ich betrachten und coachen werde.


  1. Vor dem Zeichnen: Die beste Sitzposition, Umgang mit Stift und Papier, Blick auf Objekt/Vorlage, Gedanken vor dem Zeichnen.

  2. Während des Zeichnens: Zeichen-Flow, Umgang mit schädlichen Gedanken, Entwicklung eigener Zeichenschritte.

  3. Nach dem Zeichen-Prozess: Umgang mit Gedanken und Emotionen über dem Bild, richtige Betrachtung des Bildes, effektive Verwendung des Gelernten.

  4. Technik mit Tiefe: Objekte beobachten, Stifthaltung, Linienarten, Messen, Abstand berechnen, korrigieren, Hilfslinien verwenden. Sie lernen auch von mir, wann und welche Hilfsmethoden Sie während des Zeichnens brauchen.


Nach all diesen Informationen möchte ich keineswegs behaupten, dass Technik nicht von Bedeutung ist. Im Gegenteil, sie spielt eine entscheidende Rolle. Ich werde Ihnen alle wesentlichen Punkte vermitteln, wie Sie mit Technik umgehen, Objekte in 3D verstehen und sie korrekt zeichnen können. Das ist eine garantiert erfolgreiche Methode, die ich in meinen Coaching-Sessions integriert habe. Dadurch sind Sie in der Lage, die gewünschten Objekte, Orte und alles andere selbstständig, korrekt sowie sinnvoll und klar zu zeichnen.


Ihre Rolle im Prozess


Damit diese Entdeckungsreise erfolgreich ist, sind einige Dinge entscheidend. Ihr Ziel ist die professionelle Zeichenqualität, Geduld, der Wunsch und die Bereitschaft, bis zum Ende zu gehen. Nur dann können wir gemeinsam die Schlüssel entdecken, die Ihre individuelle kreative Entfaltung ermöglichen.


Bereit, den nächsten Schritt zu machen? Klicken Sie unten und starten Sie Ihre kostenlose Beratung mit Ihrem persönlichen Kunst-Coach. Wir freuen uns darauf, Ihre künstlerische Reise zu beginnen!


Freue mich auf Ihnen :)




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